FC Luzern – Raiffeisen Volleya Obwalden (1:3)

Volleya verabschiedet sich aus der NLB

Ein letztes Mal zeigt Volleya Obwalden sein Können und bezwingt den FC Luzern 1:3. Der schöne Saisonabschluss täuscht aber nicht über die Tatsache hinweg, dass den Obwaldnerinnen der Abstieg aus der zweithöchsten Liga in die 1. Liga schwer fällt.

Seit dem letzten Wochenende ist klar, dass sich Volleya Obwalden in der Barrage nicht durchsetzten konnte. Nach sieben erfolgreichen Jahren in der NLB werden sie in die 1. Liga absteigen. Das Spiel gegen den FC Luzern war damit ohne Bedeutung, aber beide Teams waren bestrebt die Saison 2015/2016 erfolgreich abzuschliessen. Entsprechend engagiert zeigten sie sich im ersten Satz, wobei die Luzernerinnen klar dominierten. Die Volleya-Abwehr hatte ihre liebe Mühe und auch im Abschluss agierte das Team von Chrigel Ruff wenig erfolgreich. Im Gegenzug wurden die leicht durchschaubaren Angriffe von den Luzernerinnen regelmässig erfolgreich geblockt. Die Volleya geriet zusehends unter Druck. Nach zwei Timeout in kurzer Folge zeigte sich bei den Obwaldnerinnen eine Besserung, aber sie waren weit davon entfernt die anstürmenden Luzernerinnen zu stoppen. 1:0 für Luzern war die logische Folge. So hatten sich die Obwaldnerinnen ihr letztes Spiel nicht vorgestellt. Der Ehrgeiz der Volleya war angestachelt. Die Spielerinnen waren augenblicklich hellwach, rechtzeitig am Ball und auch im Abschluss legten sie an Durchschlagskraft zu. Das Engagement wurde mit dem Gewinn des zweiten Satzes belohnt. 1:1 Gleichstand, das Spiel damit wieder offen. Im dritten Satz war das Spiel weitgehend ausgeglichen, was zu Nervosität in der „Money Time“, der entscheidenden Phase am Ende eines Satzes, führte. Die Obwaldnerinnen hatten am Ende die besseren Nerven und gewannen mit 24:26. Damit hatte die Volleya die Chance ihre Zeit in der NLB mit einem Erfolg abzuschliessen. Die Luzernerinnen hatten aber keineswegs aufgegeben. Auch im vierten Satz zeigte sich das Heimteam von der hartnäckigen Seite. Kaum gönnte sich das Gastteam eine kleine Verschnaufpause, nutzten die Luzerner Aussenangreiferinnen Bitzi und Hodel die Situation und punkteten souverän. Die Volleya-Damen liessen sich aber nicht beeindrucken und spielten weiterhin konzentriert. Die Anstrengungen wurden zu guter Letzt mit einem Spielstand von 22:25 belohnt. Der 1:3-Sieg zum Ende der Barrage ist für die Meisterschaft ohne Relevanz, mental aber ein schöner Grundstein für die nächste Saison.

Telegramm
27.04.2016
FC Luzern – Volleya Obwalden: 1:3 – Sätze: 25:18, 22:25, 24:26, 22:25
Bahnhofhalle, Luzern – 40 Zuschauer
Raiffeisen Volleya Obwalden: Iten, Omlin, Wirz (Aussen), Abächerli, Andrea Spichtig (Diagonal/Aussen), Maters, Zumstein (Pass), Andermatt, Jasmin Krummenacher, Corinne Spichtig (Mitte), Lena Krummenacher, Küchler (Libera)
FC Luzern II: Bitzi, Egli, Huez, Hodel, Jarotta, Lojacono, Unbekannt
Bemerkungen: Luzern ohne Andersen, Arnold, Bründler, Leemann, Vonarburg, Volleya ohne Volleya ohne Egger, Blasevic

Es finden keine Spiele mehr statt, die Saison ist beendet.


#volleya