NLB - VBC Züri Unterland (3:0)

Volleya baut Siegesserie aus

Zum Abschluss der NLB-Qualifikation gewinnt Raiffeisen Volleya Obwalden beim VBC züri unterland deutlich mit 3:0. Dieser Vollerfolg ändert zwar nichts mehr am Verpassen der Playoffs, dürfte den Obwaldnerinnen aber ordentlich Aufwind für die Abstiegsrunde verleihen, markiert er doch ihren fünften Sieg in Folge.

Zu Beginn des ersten Satzes agierte Volleya noch etwas verhalten. Die Verteidigung schien noch nicht hundertprozentig auf die gegnerischen Angreiferinnen eingestellt und die Annahme noch etwas wacklig, doch der 4:5-Rückstand sollte der letzte des Tages sein. Zwei Angriffspunkte von Giroud und zwei Fehler des Heimteams später stand es bereits 8:5. Kurze Zeit danach setzten Müller und Wirz der gegnerischen Annahme arg zu und erhöhten auf 16:10. Volleyas Spielaufbau stabilisierte sich und bei eigenem Aufschlag punkteten die Gäste munter weiter. Mit 25:16 entschieden sie den ersten Satz klar für sich.

Müller und Wirz machten im zweiten Satz dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Ihre Aufschläge waren so effektiv, dass die Klotenerinnen kaum druckvoll angreifen konnten. Eine 8:2-Führung für Gäste war die Folge. Als dann auch noch Zumstein den Hammer am Aufschlag auspackte und den gegnerischen Block immer wieder mit Geschick ausspielte, hiess es schnell 14:5. Wer nun dachte, die Sache sei bereits gelaufen, hatte die Rechnung aber ohne die jungen Klotenerinnen gemacht. Zwei, drei spektakuläre Abwehraktionen entfachten bei ihnen das Feuer. Volleya hingegen wurde plötzlich fahrig in Annahme und Aufbau und liess das Heimteam stetig näher rücken. Bei 20:19 hatte züri unterland den Anschluss wiederhergestellt, ehe Iten einen durch Zumstein geretteten Ball am Netz verwertete und die Gäste erlöste. Ein Ruck schien durchs Team zu gehen und Volleya riss das Zepter wieder an sich. Wirz punktete im Angriff, Müller tat es ihr gleich und Giroud liess ein Ass folgen – 24:19. Je einen Servicefehler später war auch der zweite Satz im Trockenen.

Die Innerschweizerinnen nutzten ihre wiedergefundene Sicherheit und liessen im dritten Durchgang keinen Zweifel mehr aufkommen, wer an diesem Samstag den Sieg einfahren würde. Zwei Asse durch Wirz, ein Block- und zwei Angriffspunkte durch Legros und je ein verwerteter Angriff Itens und Girouds stellten das Skore gleich zu Beginn auf 7:1. Danach glich sich das Spielgeschehen aus, der Vorsprung pendelte sich bei sechs Punkten ein – bis Müller zum Aufschlag schritt. Achtmal schlug sie auf und als sie die Servicelinie wieder verliess, stand es 20:7. Das Verwerten des Matchballs bereitete Volleya dann doch noch etwas Mühe, doch im fünften Anlauf klappte auch dies. Mit 25:14 endete der dritte Satz und damit ein einseitiges Spiel nach gut einer Stunde.

Dieser fünfte Erfolg in Serie darf den Obwaldnerinnen grosses Selbstvertrauen für die nun anstehende Abstiegsrunde geben, in welcher sie auf vier Teams der Westgruppe treffen. Modus: Die 5.- bis 8.-Platzierten der Ost- und Westgruppe bilden eine Achtergruppe in der Abstiegsrunde. Je nach Rang am Qualifikationsende starten die Teams mit 3, 2, 1 oder 0 Punkten. Gespielt wird nur noch gegen die vier Teams der jeweils anderen Gruppe (Hin- und Rückspiel). Nach diesen acht Runden verbleiben die ersten Vier in der Nationalliga B, der 5. und 6. spielen in einer Barrage gegen zwei 1.-Ligisten um die letzten beiden NLB-Plätze, während der 7. und 8. direkt in die 1. Liga absteigen müssen.

Zum Auftakt der Abstiegsrunde empfängt Volleya entweder Köniz, Visp oder Gerlafingen (2. Februar, 18:00 Uhr, Vereinshalle Sarnen).

Telegramm
19.01.2019 Sporthalle Ruebisbach, Kloten. 60 Zuschauer
VBC züri unterland – Raiffeisen Volleya Obwalden 0:3 Sätze: 16:25, 20:25, 14:25
Volleya: Zumstein (1 Punkt), Giroud (14), Müller (6), Iten (9), Wirz (8), Legros (16), Krummenacher; Rohrer, Andermatt (1), Garovi. Volleya ohne Capraro (verletzt) und Brunner

Nächstes Spiel:
Raiffeisen Volleya Obwalden – Gegner noch offen
Samstag, 02.02.2019, 18:00 Uhr, Vereinshalle Sarnen


#volleya