Raiffeisen Volleya Obwalden – FC Luzern II (1:3)

Volleya - dritte Niederlage im dritten Spiel

B.S. Die Obwaldnerinnen (NLB) verlieren auch das dritte Spiel der Barrage, gegen den FC Luzern II. Dadurch ist der Ligaerhalt zwar nicht ausgeschlossen, aber doch ganz schwierig zu schaffen sein. Am Donnerstag kommt der VBC Einsiedeln nach Sarnen.

In sechs Spielen der Barrage werden die Auf- und Absteiger bestimmt. Nach den Niederlagen gegen die beiden Erstligisten Cheseaux und Einsiedeln scheiterte Volleya Obwalden auch am stark spielenden VBC Luzern II. Bereits im ersten Satz machte Luzern deutlich, dass sie den Ligaerhalt unter allen Umständen schaffen wollten. Auf beiden Seiten machten die Eigenfehler zu schaffen, aber Luzern hatte doch eindeutig die Nase vorn und beendete den ersten Satz souverän mit 15:25. 0:1 für Luzern. Voller Erwartungen hofften die Volleya-Fans in der Mehrzweckhalle Giswil auf den zweiten Satz, aber auch in diesem konnte das Heimteam nicht überzeugen. Die Angriffe wirkten etwas zu durchschaubar und liessen an Durchschlagskraft zu wünschen übrig. Luzern im Gegenzug, überzeugt mit solider Blockarbeit und einer agilen Verteidigung. Bald einmal hatte das Gastteam wieder fünf Punkte Vorsprung. Volleya versuchte mit mehreren Einwechslungen die unschöne Entwicklung zu stoppen, aber gegen die entschlossenen Luzernerinnen war kein Kraut gewachsen. 17:25 war das wenig rühmliche Resultat des zweiten Satzes. Für den Fall, dass Volleya eine Anlaufphase benötigte, war nach dem 0:2 der Augenblick gekommen um an Tempo zuzulegen. Der dritte Satz entwickelte sich dann auch so, wie es sich das Heimpublikum gewünscht hatte. Endlich passten Pass und Flugbahn der Mittelblockerinnen perfekt zusammen und auch die Verteidigung überzeugte. Wie zu erwarten hielt Luzern energisch dagegen, glich auch zum 14:14 aus, aber musste Volleya in der Folge wieder ziehen lassen. Kurz vor Satzende wurde es nochmals spannend, hatten die Luzernerinnen doch Terrain gut gemacht, aber zu mehr reichte es dann doch nicht. Volleya gewann den Satz mit 25:21. Hatten die Obwaldnerinnen damit die Wende eingeleitet, oder war es nur ein kurzes Schwächeln der Luzernerinnen gewesen? Die Antwort kam postwendend. Das Gastteam drückte vehement auf den Sieg. Die Volleya-Verteidigung konnte die Angriffe der Luzernerinnen nur ungenügend stoppen. Generell zeigte sich das Gastteam als sehr agil und reaktionsschnell. Höhepunkt war die Fussabwehr von Libera Andrea Egli, welche in der Folge zum 19:25-Satzgewinn führte. Somit lässt der erste Sieg in der Barrage weiterhin auf sich warten. Dem nächsten Spiel gegen Einsiedeln kommt damit eine grosse Bedeutung zu.

Telegramm
17.04.2016
Volleya Obwalden – FC Luzern II: 1:3 – Sätze: 15:25, 17:25, 25:21, 19:25
Mehrzweckhalle Giswil, Giswil – 80 Zuschauer
Raiffeisen Volleya Obwalden: Iten, Omlin, Wirz (Aussen), Abächerli, Andrea Spichtig (Diagonal/Aussen), Maters, Zumstein (Pass), Andermatt, Jasmin Krummenacher, Corinne Spichtig (Mitte), Lena Krummenacher, Küchler (Libera)
FC Luzern II: Arnold, Bitzi, Egli, Huez, Hodel, Jarotta, Leemann, Lojacono
Bemerkungen: Luzern ohne Andersen, Bründler, Vonarburg, Volleya ohne Volleya ohne Blasevic

Nächstes Spiel
Raiffeisen Volleya Obwalden gegen VBC Einsiedeln
Donnerstag 21.04.2016, 20:00 Uhr, Vereinshalle Sarnen, Sarnen


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