Raiffeisen Volleya Obwalden – VBC Aadorf (2:3)

Harter Kampf auf Augenhöhe mit magerer Ausbeute

Wenn zwei Teams aus der Tabellenmitte aufeinandertreffen, hat das Spiel zwangsweise einen wegweisenden Charakter. Der Spielausgang entscheidet, welches Team sich nach vorne und welches Richtung Tabellenende orientieren wird. Im ersten Satz zeigte sich bereits, dass Aadorf eine harte Nuss war, die sich nicht so einfach knacken liess. Bis kurz vor Satzende war keine Prognose möglich, aber am Ende war es doch die Volleya, welche den Satz buchen konnte. Aadorf kam in der Folge etwas aus dem Konzept, was sich in einer grösseren Eigenfehlerquote äusserte. Mit 16:25 ging auch der zweite Satz an das Heimteam. Im dritten Satz hatte sich Aadorf soweit gefangen und machte klar, dass sie einen Durchmarsch der Volleya zu verhindern wusste. Mit kleinem Vorsprung führten die Thurgauerinnen, aber die Volleya-Damen liessen sich nicht abschütteln. Der Satz ging mit 23:25 an das Gastteam, als dieses einen Angriff der Volleya souverän blockte. Im vierten Satz hatte sich Aadorf endgültig gefangen und steigerte sich nochmals. Die Volleya-Damen wurden massiv unter Druck gesetzt. Die Verteidigung hatte Mühe die knallhart geschlagenen Bälle unter Kontrolle zu bringen und auch die Angreiferinnen hatten gegen den Block der Thurgauerinnen einen schweren Stand. Mit 25:18 ging der Satz an Aadorf. 2:2 Gleichstand. Der fünfte Satz musste die Entscheidung bringen. Aadorf ergriff die Initiative und drückte die Volleya mit einer 6:1-Führung in die Defensive. Die Volleya-Damen nahmen die Herausforderung an und erkämpften sich vor dem Seitenwechsel den Ausgleich. Das Gastteam war danach kurz mit zwei Punkten im Vorsprung, aber die Volleya glich auch diesen aus. Bei 15:15 lagen nicht nur die Nerven der Spielerinnen und Trainer blank, auch die Zuschauer konnten sich nicht mehr zurückhalten. Am Ende hatte Aadorf das glücklichere Händchen und gewann den Satz mit 16:18. Für das Heimteam war es eine herbe Niederlage, aber nicht nur das Publikum honorierte die gezeigte Leistung, auch bei den Spielerinnen von Aadorf hatten sie einen starken Eindruck hinterlassen. An diesem Wochenende trifft Volleya auf den VBC Glaronia, welcher am Samstag ebenfalls erst nach fünf Sätzen gegen Volley Luzern unterlag.

Telegramm
04.11.2017
Raiffeisen Volleya Obwalden – VBC Aadorf: 2:3 – Sätze 25:23, 25:16, 23:25, 18:25, 16:18
100 Zuschauer
Vereinshalle Sarnen, Rütistrasse, 6060 Sarnen

Nächstes Spiel
VBC Glaronia – Raiffeisen Volleya Obwalden
Sonntag 05.11.2017, 16:00 Uhr, Kantonsschule, Winkelstrasse 1, 8750 Glarus


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