Raiffeisen Volleya Obwalden – VBC Groupe E Val-de-Travers (3:0)

Leichtes Spiel für Volleya gegen dezimiertes Val-de-Travers

In den Playoffs treffend die vier erfolgreichsten Teams der Ost- und Westgruppe aufeinander. Das verspricht interessante und spannende Spiele auf hohem Niveau. Trotz guter Leistung gelang es Volleya Obwalden (NLB) nicht, die beiden Spitzenteams der Westgruppe zu schlagen. Im Spiel vom letzten Wochenende gegen die Neuenburgerinnen von NUC II war Volleya dann aber das bessere Team und siegte souverän mit 1:3. Mit VBC Val-de-Travers wollte sich ein weiteres Team aus dem Kanton Neuenburg mit den Obwaldnerinnen messen, wobei die Voraussetzungen für das Gastteam alles andere als optimal waren. Es musste aufgrund von Verletzungen auf die schlagkräftige Amerikanerin Amanda McKinizie und die 1,92 m grosse Mittelblockerin Cindy Wigger, zwei wesentliche Stützen der Mannschaft, verzichten. Bereits im ersten Satz machte sich die Absenz der beiden Leistungsträger deutlich bemerkbar. Val-de-Travers geriet ins Hintertreffen und auch die etwas zu emotionale Einflussnahme des Trainers bewirkte ausser einer gelben Karte nur wenig. 25:15 für das Heimteam war ein deutliches Signal an Trainer Nik Buser, die Gelegenheit zu nutzen. Mit der Passeuse Lorena Böbner und der Mittelblockerin Juli Garovi schenkte er zwei Spielerinnen mit Jahrgang 2001 sein Vertrauen, wobei er nicht endtäuscht wurde. Auch in geänderter Zusammensetzung drängten die Obwaldnerinnen während des zweiten Satzes das Gastteam in die Defensive, wobei die Dominanz nicht mehr so ausgeprägt war. Das Team von Val-de-Travers liess vereinzelt seine Leistungsfähigkeit erkennen, wenn es nach einem soliden Spielaufbau die Chinesin Yiting Cao zum Abschluss brachte. Ihre Angriffe, wenn sie denn nicht geblockt werden konnten, schlugen knallhart bei der Volleya-Hintermannschaft ein. Trotzdem gelang es der Volleya auch den zweiten Satz mit einem komfortablen Vorsprung zu gewinnen. 2:0 für das Heimteam, aber die Volleya-Fans waren natürlich noch nicht zufrieden und feuerten das Team weiter an. Auch dritten Satz war Volleya Obwalden die dominierende Mannschaft, auch wenn die Angriffe der Chinesin Cao, wiederholt aus der Mitte des Feldes geschlagen, nicht geblockt werden konnten. Am Ende liessen sich die Volleya-Damen zu keinen Experimenten mehr hinreissen, sondern gewannen auch den dritten Satz eindeutig. Mit den zusätzlichen drei Punkten hat sich Volleya Obwalden auf den dritten Platz vorgearbeitet. Nächstes Wochenende steht nach einer langen Anreise nach Genf das Spiel gegen Genève Volley auf dem Programm.

Telegramm
24.02.2018
Raiffeisen Volleya Obwalden – VBC Groupe E Val-de-Travers: 3:0 – Sätze 25:15, 25:21, 25:22
100 Zuschauer
Vereinshalle Sarnen, Rütistrasse, 6060 Sarnen

Nächstes Spiel
Genève Volley – Raiffeisen Volleya Obwalden
Samstag 03.03.2018, 17:30 Uhr, Henry-Dunant, Avenue Edmond-Vaucher 20, 1203 Genève


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