Raiffeisen Volleya Obwalden – VBC züri unterland (3:0)

Volleya biegt auf Zielgerade ein

Das Hinspiel im Playoff-Final gegen das Team von VBC züri unterland versprach eine ganz heisse Sache zu werden, trafen dabei doch die beiden stärksten Teams aus der jeweiligen Gruppe aufeinander. Mehr als 180 Zuschauer wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen und pilgerten in die Vereinshalle Sarnen um ihr Team zu unterstützen. Sie wurden nicht enttäuscht. Das Heimteam hielt nichts von einem vorsichtigen Herantasten und legte im ersten Satz gleich mächtig los. Die Zürcherinnen hielten vehement dagegen, lagen aber trotzdem leicht im Rückstand. Mit zwei Punkten Vorsprung gingen die Obwaldnerinnen in die Money Time, die entscheidende Spielphase am Ende eines Satzes, und gewannen am Ende überlegen mit 25:20. 1:0 für die Volleya. Damit hatte Volleya-Trainer Nik Buser seinen Gegner genau da, wo er ihn wollte. Das Gast Team war das erste Mal unter Druck. Würde züri unterland den Satzverlust locker wegstecken und reagieren? Bei Vasi Koutsogiannakis, Trainer der Zürcherinnen, hatte der Satzverlust seine Wirkung zumindest nicht verfehlt. Er drehte am Auswechsel-Karussell, dass seinen Spielerinnen schwindlig wurde, eine Besserung stellte sich trotzdem nicht ein. Das Team von züri unterland hatte einige ausgezeichnete Spielerinnen in ihren Reihen und besonders im Angriff war ihre Schlagkraft beeindruckend, aber gegen eine top motivierte Volleya war das nicht ausreichend. Auch im zweiten Satz zeigten die Obwaldnerinnen eine beeindruckende Teamleistung und gewannen überlegen. 2:0 für Volleya Obwalden. Im dritten Satz sah es dann kurzfristig danach aus, dass sich die Gäste gefangen hätten. Mit ein paar ausgezeichneten Diagonalangriffen egalisierten sie den Vorsprung und brachten sich wieder ins Spiel zurück. Auf der anderen Netzseite zeigte die Volleya-Verteidigung auch nach einer Stunde Spielzeit keine Abnutzungserscheinungen und parierte die Angriffe nicht nur, sondern legte den Grundstein für einen soliden Spielaufbau mit spektakulärem Abschluss. Nach einer Stunde und 17 Minuten stand es 3:0 für die Volleya und das Hinspiel war vorbei. Es ist die Art der Obwaldnerinnen bescheiden zu sein und niemand aus dem Team wollte den Aufstieg in die NLB vorwegnehmen, aber die bestmögliche Ausgangslage für das Rückspiel in Kloten wurde zweifelsohne geschaffen.

Telegramm
18.03.2017
Raiffeisen Volleya Obwalden – VBC züri unterland: 3:0 – Sätze 25:20, 25:16, 25:21
Vereinshalle Sarnen, 6060 Sarnen
180 Zuschauer

Nächstes Spiel
VBC züri unterland – Raiffeisen Volleya Obwalden
Samstag 25.03.2017, 13:30 Uhr, Sporthalle Ruebisbach, Talacherstrasse 2, 8302 Kloten


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