VBC Einsiedeln – Raiffeisen Volleya Obwalden (3:0)

Volleya verliert auch zweites Spiel gegen Erstligisten

B.S. Der VBC Einsiedeln deklassiert Volleya Obwalden (NLB) mit 3:0. Dadurch wird es für die Obwaldnerinnen ganz schwierig den Ligaerhalt doch noch zu schaffen. Das Spiel vom Sonntag dem 17. April in Giswil gegen den FC Luzern II avensiert damit zum Schicksalsspiel.

Nach der Niederlage gegen Cheseaux (1. Liga) waren sich die Obwaldnerinnen bewusst, dass sie gegen Einsiedeln gewinnen mussten, wenn sie weiterhin im Rennen um den Ligaerhalt mitmischen wollten. Die Voraussetzungen waren aber alles andere als optimal. Volleya Obwalden hatte sich am Dienstag von Trainer Jan Schmidt getrennt und 2. Liga-Trainer Christian Ruff übernahm kurzfristig das Team. Die durch Verletzungen ausgedünnten Reihen der NLB wurden durch Spielerinnen aus der 2. Liga aufgefüllt. In dieser Konstellation trafen die Obwaldnerinnen auf ein topmotiviertes Heimteam. Dieses hatte auch gleich im ersten Satz die Oberhand, aber das Gastteam glich aus und erarbeitete sich ihrerseits einen kleinen Vorsprung. So wechselte die Führung mehrmals und bei 24:24 machte sich eine erste Unruhe breit, werden diese Sätze doch oft durch Kleinigkeiten entschieden. In der entscheidenden Phase waren die Obwaldnerinnen nicht entschlossen genug, was Einsiedeln geschickt zu nutzen wusste und den Satz mit 32:30 für sich buchte. Damit war für Volleya noch nichts verloren, aber die mentale Wirkung blieb nicht aus. Es hatte sich gezeigt, dass Einsiedeln den Heimvorteil perfekt nutzte und mit einem Team der NLB gut mithalten konnte. Entsprechend war der Spielverlauf im zweiten Satz, wo Volleya sich gegen das entschlossene Heimteam nur mässig wehren konnte. Am Schluss liess Einsiedeln nichts mehr anbrennen und buchte mit 25:16 auch den zweiten Satz klar für sich. Dadurch stand Volleya mit dem Rücken zur Wand. Eine Wende musste her, aber wie? Die Obwaldnerinnen hatten Mühe in der Verteidigung. Sie waren nicht in der Lage die entschlossenen Aussenangreiferinnen stoppen und auch in der Mitte machte Ihnen die grossgewachsene Eveline Schlegel das Leben schwer. Im Gegenzug waren die Angriffe der Volleya zuwenig kraftvoll, als das sich Einsiedeln noch aus dem Konzept hätte bringen lassen. Der dritte Satz ging mit 25:21 an die Einsiedlerinnen. Damit hat Volleya auch das zweite Spiel der Barrage verloren und steht weiterhin ohne Punkte da. Dadurch wird es schwierig, wenn nicht sogar unwahrscheinlich, dass der Ligaerhalt noch zu schaffen ist. Die Begegnung vom kommenden Sonntag gegen FC Luzern II hat Entscheidungscharakter und dürfte entsprechend hart umkämpft sein. Volleya wird alles, aber insbesondere den Heimvorteil, in die Waagschale werfen.

Telegramm
13.04.2016
VBC Einsiedeln – Volleya Obwalden: 3:0 – Sätze: 32:30, 25:16, 25:21
Turnhalle Schule Euthal, Euthal – 60 Zuschauer
Raiffeisen Volleya Obwalden: Iten, Omlin, Wirz (Aussen), Abächerli, Andrea Spichtig (Diagonal/Aussen), Maters, Zumstein (Pass), Andermatt, Jasmin Krummenacher, Corinne Spichtig (Mitte), Lena Krummenacher, Küchler (Libera)
VBC Einsiedeln: Alaia Adler, Lisa Adler, Affentranger, Birchler, Bosmann, Christen, Feusi, Imhof, Nigsch, Schlegel, Schwarz


Bemerkungen: Einsiedeln ohne Mainella, Volleya ohne Blasevic, Egger

Nächstes Spiel
Raiffeisen Volleya Obwalden gegen FC Luzern II
Sonntag 17.04.2016, 18:00 Uhr, Mehrzweckhalle Giswil, Giswil


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