VBC züri unterland – Raiffeisen Volleya Obwalden (3:1)

Volleya wieder zurück in der NLB

Eigentlich hätten die Damen von Volleya Obwalden das Spiel gegen VBC züri unterland ruhig angehen können. Im Hinspiel hatten sie die Zürcherinnen 3:0 besiegt und damit eine perfekte Ausgangslage geschaffen. Aufgrund der zahlreich nach Kloten gereisten Volleya-Fans war es für die Obwaldnerinnen nahezu ein Heimspiel. Die Tribüne, unmittelbar am Spielfeldrand aufgestellt, und die lautstarke Unterstützung machten es Trainer Nik Buser zeitweise unmöglich mit seinen Spielerinnen zu kommunizieren. Bei Spielbeginn war die Stimmung auf dem Feld entsprechend angespannt. Bei den Volleya-Damen zerrte die Aussicht auf den Aufstieg in die NLB gewaltig an den Nerven. Kleine Nachlässigkeiten wurden vom Heimteam ausgenutzt und in Punkte umgemünzt. Das Gast Team lag kurz vor dem Satzende nur unwesentlich zurück, aber züri unterland rettete seinen Vorsprung ins Ziel. 1:0 für die Zürcherinnen. Während der ganzen Saison hatten sich die Obwaldnerinnen durch grosse Nervenstärke ausgezeichnet, auf welche sie auch im Finalspiel bauen konnten. Zuerst liess es die Volleya noch zu, dass züri unterland einen fünf Punkte Vorsprung ausglich, aber danach waren sie nicht mehr zu stoppen. Die Spielfreude, der frenetische Jubel des Publikums und der sportliche Erfolg liessen den Final zu einem unvergesslichen Kracher werden. Mit 17:25 gewannen die Volleya-Damen souverän den Satz und zugleich den Final. Daraufhin waren Spielerinnen und Trainer nicht mehr zu halten. Alle stürmten das Spielfeld und ein kurzer Freudentanz war schon mal ein kurzer Vorgeschmack auf die Finalfeier. Tränen vor Glück waren bei Volleya zu sehen, Tränen der Enttäuschung gab es bei züri unterland. Anschliessend wurde das Spiel weitergeführt, wobei Trainer Buser nahezu alle Ersatzspielerinnen einwechselte. Für das Gast Team ergab sich am Ende ein respektabler 3:1-Sieg, relevant allein für die Statistik. Nach Spielende wurde das neue NLB-Team von Volleya Obwalden von seinen Fans ausgiebig gefeiert. Es ist das dritte Mal in der Vereinsgeschichte, dass Volleya Obwalden in die zweithöchste Liga des Landes aufsteigt. Für viele Spielerinnen ist ein Aufstieg ein prägender Moment in ihrer Karriere. Raiffeisen Volleya Obwalden bedankt sich an dieser Stelle bei allen Sponsoren und Unterstützern, welche unser Team auf dem Weg zu diesem herausragenden Erfolg begleitet haben.

Telegramm
25.03.2017
VBC züri unterland – Raiffeisen Volleya Obwalden: 3:1 – Sätze 25:23, 17:25, 25:18, 25:16 Sporthalle Ruebisbach, Talacherstrasse 2, 8302 Kloten


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